feNANCE · CFO as-a-Service
Anmelden
Alle Handlungsfelder
06
Handlungsfeld · Tragfähigkeits-Check Playbook

Profitabilität steigern

"Wer nicht weiß, womit er Geld verdient, verdient weniger davon."

„Beware of little expenses; a small leak will sink a great ship."

— Benjamin Franklin

Ohne saubere Vor- und Nachkalkulation bleiben die kleinen Lecks in Ihrer Marge unentdeckt – bis sie den Gewinn versenken.

Warum dieses Feld über Wert entscheidet

Wer nicht weiß, womit er Geld verdient, verdient weniger davon. Preise ohne Kalkulation und ohne Nachkalkulation sind Blindflug: Schwankende Margen bleiben unerklärt – und was Sie nicht erklären können, können Sie nicht verbessern. Jeder Margenpunkt schlägt über den Multiplikator direkt auf den Wert durch.

Kostencontrolling, Kalkulation und Pricing: korrekte Vor- und Nachkalkulation, Steuerung der Kundenprofitabilität und Identifikation von Margenverbesserungspotenzialen.

Die Reifegrad-Leiter · von Blindflug zu Instrumentenflug

6
Unkalkuliert

Die Preise für Produkte / Leistungen werden ohne Kalkulation oder Kostenüberlegungen festgesetzt. Das Unternehmen steuert im Blindflug; ob Aufträge Gewinn bringen, ist unbekannt.

5
Unkalkuliert

Die Produkte bzw. Leistungen des Unternehmens werden ohne Kenntnis der direkten Kosten kalkuliert. Eine Nachkalkulation findet nicht statt.

4
Vorkalkulation

Die Kalkulation eines Produktes oder einer Leistung erfolgt auf Basis interner Kosten. Einzelne Nachkalkulationen werden aufgestellt. Abweichungen fließen kaum in die Preisgestaltung ein.

3
Vorkalkulation

Systematische Vor- und Nachkalkulation ist eingeführt, Abweichungen werden analysiert - das Pricing ist von der Kostenkalkulation gelöst und differenziert.

2
Nachkalkulation

Kosten- und Preisdaten werden laufend optimiert. Kalkulationen steuern die Preisgestaltung zur Margenoptimierung. Das Pricing wird kundensegmentspezifisch aufgebaut und am konkreten Kundennutzen ausgerichtet.

1
Nachkalkulation

Die Profitabilität wird aktiv gesteuert. Preise, Kosten und Prozesse werden laufend verbessert, verschiedene Pricing-Modelle werden angewendet.

Best Practice: So sieht Spitzensteuerung aus

Systematische Vor- und Nachkalkulation (Material, Personal, Gemeinkosten).
Kundenprofitabilität über Deckungsbeiträge je Kunde steuern.
Pricing am Kundennutzen ausrichten, nicht am Kostenaufschlag.
Jährlicher Pricing-Review als feste Routine.
Aus der Praxis

Ein Dienstleister erkennt in der Nachkalkulation zwei defizitäre Großkunden – nach der Preisanpassung steigt die EBITDA-Marge um 3 Punkte, ohne einen Kunden zu verlieren.

Konkrete Maßnahmen

01Systematische Vor- und Nachkalkulation einführen (Material, Personal, Gemeinkosten).
02Kundenprofitabilität über eine Deckungsbeitragsrechnung je Kunde analysieren.
03Pricing vom reinen Kostenaufschlag lösen und am Kundennutzen ausrichten.
04Jährlichen Pricing-Review etablieren.
Vorheriges FeldNächstes Feld